Begegnung - Kl. Schwestern Jesus

 

 

Die Kleinen Schwestern vereint in der Region der nördlichen Länder*

April-Mai 2018

Zeit der Begegnung in der Benediktinerabtei von Wavreumont

Ein Gebiet von Hügeln und Weiden mit schwarz-weissen Kühen und Wäldern.

Abtei mit etwa 15 Benediktinermönchen. Ausser den Gebetszeiten sehen wir sie an der Arbeit im Haushalt, im Gemüsegarten oder am Empfang.

Thema:

„Die Gnade der Begegnung im Heute leben“

Die Zeit der Stille wird von Pater David Glenday (Combonien) animiert. Mit Humor, anhand der  Evangeliumtexte schöpft er  tiefgreifende Aspekte der „Begegnung“.

Einige flashs unter vielen andern:

Gott selbst ist Begegnung: Der Vater sucht uns, der Sohn legt Fürsprache für uns ein, der Geist kommt und führt uns zum Herzen Gottes (Ikone der Dreifaltigkeit)!

Begegnung in Barmherzigkeit! Dort begegnet uns Gott! Wenn ich nicht die Erfahrung der Barmherzigkeit mache, mache ich keine Erfahrung Gottes.

Woher kommt die Energie, welche mich herausfordert und zum andern hindrängt? Die Erfahrung der Barmherzigkeit! Die Barmherzigkeit geht mir voran und bereitet mir den Weg. Ohne den Herrn, der die Steine vom Weg nimmt, wäre ich noch viel öfters gestolpert!

Einladung mit konkreten Aspekten der Barmherzigkeit in meinem Leben zu beten… z.B. Die Geduld Gottes in der Geduld meiner Mitschwestern.
 

Unsere eigene Geschichte feiern, sich mit Freude erinnern, Friede, Dankbarkeit…

Die Gnade der Begegnung feiern, kosten, geniessen!

Aus welcher Begegnung oder Begegnungen lebe ich heute?

Das Verlangen der Begegnung entdecken: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei…“(Gen. 2.18)

Wie wünsche ich mir die Begegnung?

Unsere Berufung = Begegnung
!

Die Geduld der Begegnung:

Geduld mit mir selbst.
Geduld mit meinen Zerstreuungen: Nicht wegjagen, sondern übergeben: „All eure Sorge werfet auf Ihn…“ 1(Petrusbrief 5,7)

Geduld mit dem Wort; wir vergessen. Jesus sendet uns den Geist mit der Mission uns daran zu erinnern: „Der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles lehren und euch an alles erinnern was ich euch gesagt habe.“ (Joh.14.26)

Ich halte die Worte schriftlich fest, welche der Geist mir immer wieder eingibt.

Aufmerksam sein für die Ereignisse. Ein hörendes Herz. Der Geist lehrt uns die Ereignisse der Vergangenheit auf eine neue Art zu verstehen. Den Sinn erforschen = ein aktives Gebet.

 


Christ-Sein = liebreich, damit sich die Güte Gottes durch uns ausbreitet!

Ein Echo der Worte von Bruder Karl: „Mein Apostolat muss ein Apostolat der Güte sein. Die mich sehen, müssen sagen können: „Wenn dieser Mensch so gut ist, muss seine Religion   
gut sein.“ Und wenn man mich fragt, warum ich gut und sanft bin, muss ich antworten: „Weil ich der Diener eines viel Gütigeren als ich bin. Wenn sie wüssten wie gut mein Meister Jesus ist.“


*Mehr als 35 Kleine Schwestern aus Belgien, Dänemark, Finnland, Niederlande, Schweden und der Schweiz.

Link :

Comboni Missionare

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